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Aus: Ausgabe vom 04.07.2020, Seite 5 / Inland
Gewerkschaftskampf in der BRD

Warnstreik bei Bahnunternehmen »Erixx«

Gewerkschaft GDL fordert Einführung der 38-Stunden-Woche für Beschäftigte
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GDL-Chef Claus Weselsky fordert branchenüblichen Lohn für die Beschäftigten von »Erixx« (Gifhorn, 13.2.2019)

Im Kampf für bessere Entlohnung traten Beschäftigte des niedersächsischen Bahnunternehmens »Erixx« am Freitag morgen in den Warnstreik. Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) rief unter anderem die Lokomotivführer, Zugbegleiter und Disponenten auf, von 3.00 bis 10.00 Uhr die Arbeit niederzulegen. »Die GDL fordert einen Stufenplan, der sicherstellt, dass die Beschäftigten keine Eisenbahner zweiter Klasse mehr sind, sondern für die gleiche Arbeit auch den gleichen Lohn wie in den übrigen Wettbewerbsunternehmen erhalten«, teilte die GDL am Donnerstag abend mit. »Hierzu erwarten wir noch in dieser Tarifrunde ein klares Zieldatum innerhalb der nächsten zwei Jahre«, sagte der GDL-Bundesvorsitzende Claus Weselsky. Der Gewerkschaftschef fordert vor allem die Einführung der 38-Stunden-Woche für die Beschäftigten.

Die »Erixx GmbH« ist seit 2011 im Bahnverkehr unterwegs, doch sind tarifvertragliche Standards oft niedriger als die der Konkurrenten. »Die kürzlich von der Geschäftsführung in einem Mitarbeiterbrief aufgeführte Entgeltverbesserung ist pure Augenwischerei«, so Weselsky. (dpa/jW)

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