Zum Inhalt der Seite

Bericht: Commerzbank plant Radikalkur

Düsseldorf. Die Commerzbank steht offenbar vor einem noch größeren Jobabbau als bislang bekannt. Die Börsenzeitung berichtete am Dienstag, die Bank plane offenbar auch auf Druck des US-»Investors« Cerberus eine Radikalkur. Deshalb hätten die Gewerkschaft Verdi und andere Beschäftigtenvertreter ein für Mittwoch vorgesehenes Treffen des Aufsichtsrates gekippt. Dies sei möglich gewesen, weil es sich um einen außerordentliche Sitzung gehandelt habe, die ausschließlich zur Behandlung des Strategiethemas einberufen worden war.

Bei der abgesagten Zusammenkunft sollte der Abbau von weiteren 7.000 Arbeitsplätzen diskutiert werden. Zusammen mit den bereits angekündigten Stellenstreichungen würden damit bis 2023 mehr als 11.000 Jobs bei der Bank wegfallen, meldete die Nachrichtenagentur Reuters am Dienstag. (jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 01.07.2020, Seite 9, Kapital & Arbeit

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!