-
30.06.2020
- → Ausland
Ankara und Wien bestellen Botschafter ein
Wien. Die Angriffe der Faschisten der Bewegung »Graue Wölfe« auf kurdische und andere linke Gruppen in einem Stadtteil von Wien haben ein diplomatisches Nachspiel. Österreich und die Türkei baten den Botschafter des jeweils anderen Landes am Montag zum Gespräch ins Außenministerium, wie ein Ministeriumssprecher in Wien bestätigte. Österreichs Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) erklärte, es sei inakzeptabel, dass auf österreichischem Territorium türkische Konflikte ausgetragen würden. Aus Sicht von Ankara wiederum waren die kurdischen Proteste von der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) organisiert. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!