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Ankara und Wien bestellen Botschafter ein

Wien. Die Angriffe der Faschisten der Bewegung »Graue Wölfe« auf kurdische und andere linke Gruppen in einem Stadtteil von Wien haben ein diplomatisches Nachspiel. Österreich und die Türkei baten den Botschafter des jeweils anderen Landes am Montag zum Gespräch ins Außenministerium, wie ein Ministeriumssprecher in Wien bestätigte. Österreichs Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) erklärte, es sei inakzeptabel, dass auf österreichischem Territorium türkische Konflikte ausgetragen würden. Aus Sicht von Ankara wiederum waren die kurdischen Proteste von der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) organisiert. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 30.06.2020, Seite 2, Ausland

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