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»Zukunft Heimat« ist Beobachtungsobjekt

Potsdam. Das Brandenburger Landesamt für Verfassungsschutz hat die im Süden des Landes aktive rassistische Vereinigung »Zukunft Heimat« als Beobachtungsobjekt und offiziell als »rechtsextremistisch« eingestuft. Das gab der Präsident des Landesamtes, Jörg Müller, am Montag in Potsdam bekannt, wie der Rundfunk Berlin-Brandenburg berichtete. Demnach werde der Verein bereits sei Januar beobachtet. Grund für die Einstufung seien vor allem »personelle und strukturelle Überschneidungen im Bereich Rechtsextremismus«, insbesondere zur seit 2012 verbotenen »Widerstandsbewegung Südbrandenburg«. Unter deren Dach sei die Neonazigruppierung »Spreelichter« aktiv gewesen. »Zukunft Heimat« veranstaltet seit mehrerenJahren im Spreewald und in Cottbus Aufmärsche gegen Geflüchtete. Dabei bestanden enge Verbindungen zur AfD Brandenburg wie auch zur faschistischen »Identitären Bewegung«, wie das Antifaschistische Pressearchiv und Bildungszentrum (Apabiz) bereits am 29. März 2018 berichtete. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 17.06.2020, Seite 15, Antifaschismus

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