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Fall Amad A.: Fehler in Polizeisoftware

Düsseldorf. Im Fall des unschuldig eingesperrten und nach einem Zellenbrand in Kleve ums Leben gekommenen Syrers Amad A. hat eine Sachverständige auf einen Fehler in der NRW-Polizeisoftware »Viva« hingewiesen. Dieser könne die letztlich tödliche Verwechslung mit einem anderen Beschuldigten aus Mali mit verursacht haben. Das habe die Datenforensikerin in einem Brief an den zuständigen Untersuchungsausschuss des Landtags in Düsseldorf geschrieben, welcher der Deutschen Presseagentur einem Bericht vom Dienstag zufolge vorliegt. Auf den Softwarefehler seien Landesbehörden bereits im Februar 2018 hingewiesen worden. Bei der Polizei in Kleve sei damals aufgefallen, dass bei zwei zufällig gleichen Namensfragmenten ein sogenannter Kreuztreffer angezeigt worden sei. Der Fehler sei laut WDR-Bericht vom Dienstag erst nach dem Tod von A. behoben worden. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 17.06.2020, Seite 4, Inland

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