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Einigung von EU-Staaten zu Corona-Apps

Brüssel. Die verschiedenen Apps in EU-Staaten zur Warnung nach möglichem Kontakt mit Personen, die coronainfiziert sind, sollen künftig Informationen untereinander austauschen können und so die grenzüberschreitende Kontaktverfolgung möglich machen. Darauf einigten sich die Bundesrepublik und mehrere andere Länder, wie die EU-Kommission am Dienstag mitteilte. Dabei sind alle Länder, deren Anwendungen auf eine dezentrale Speicherung der Daten setzen. Neben der BRD, die ihre »Coronawarn-App« am Dienstag startete, sind das rund 15 andere EU-Länder sowie Liechtenstein und Norwegen. Sie soll die unterbesetzten Gesundheitsämter unterstützen. Ein Sprecher betonte am Dienstag, dass die sechs nationalen Anwendungen, die derzeit in Betrieb seien, unverzüglich miteinander kommunizieren könnten, sobald die Technik aktualisiert werde. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 17.06.2020, Seite 1, Inland

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