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Coronademos: München verbietet »Judenstern«

München. Die Stadt München schreitet gegen die Verwendung des gelben »Judensterns« auf Versammlungen gegen pandemiebedingte Beschränkungen ein. Das Verbot sei bereits Teil des Auflagenbescheids der Stadt für die Demonstration am Sonnabend gewesen, bestätigte ein Sprecher der Polizei am Sonntag auf Anfrage. Hintergrund des Verbots ist, dass in der Vergangenheit auf einigen Kundgebungen der sogenannte Judenstern, eine den Juden von den Nazis aufgezwungene Kennzeichnung, mit der Inschrift »Ungeimpft« gezeigt wurde. Dies will die Stadt München nun nicht mehr dulden. Laut Polizei droht bei einem Verstoß ein Bußgeld. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 03.06.2020, Seite 15, Antifaschismus

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