Zum Inhalt der Seite
Fußball

Über die Zäune

Oberhausen. Die Oberhausener Polizei hat am Sonntag auf der städtischen Platzanlage des B-Kreisligisten Post SV Oberhausen 1931 e. V. ein Fußballturnier mit knapp 300 Personen verhindert. Die Beamten mussten zweimal ausrücken, um die wegen der Coronapandemie zur Zeit verbotene Veranstaltung zu beenden. Der Platz wurde danach durch das Ordnungsamt gesperrt. Am späten Vormittag füllte sich die von der Stadt Oberhausen grundsätzlich freigegebene Platzanlage minütlich. Als die von Klubpressesprecher Torben Trapphoff verständigte Polizei zum ersten Mal anrückte, verschwanden die meisten Spieler über die Zäune. Eine halbe Stunde später war der Kunstrasenplatz aber wieder voll. Die Spieler sollen sich über Whats-App-Gruppen verabredet und sogar Preisgelder ausgesetzt haben. Der Verein hatte mit dem Turnier nichts zu tun. (sid/jW)

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 19.05.2020, Seite 16, Sport

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!