-
15.05.2020
- → Inland
Verdi bestreikt Amazon seit sieben Jahren
Bad Hersfeld. Verdi will den Tarifkonflikt mit dem Onlineriesen Amazon nach einer coronabedingten Zwangspause wieder ankurbeln. »Wir bleiben am Ball und werden jetzt die nächsten Aktivitäten ins Leben rufen«, sagte der für den Einzel- und Versandhandel zuständige Verdi-Bundesfachgruppenleiter Orhan Akman am Donnerstag der dpa. »Wir werden keine Ruhe geben, bis wir einen Tarifvertrag haben.« Gestern jährte sich der Dauertarifkonflikt zum siebten Mal. Am 14. Mai 2013 hatte die Gewerkschaft am größten deutschen Standort im hessischen Bad Hersfeld und in Leipzig den ersten regulären Streik organisiert. Akman sagte weiter: »Das ist einer der längsten Arbeitskämpfe in der deutschen Gewerkschaftsgeschichte und auch einer der härtesten. Wir kämpfen gegen einen Giganten.« Mittlerweile gebe es an fast allen Standorten einen Betriebsrat, so Akman. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!