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Verdi wirbt für höhere Rundfunkgebühren

Berlin. Auch die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (Verdi) sorgt sich um ARD, ZDF und Co. »Angesichts von Initiativen aus der Bundestagsfraktion von CDU und CSU, den Rundfunkbeitrag in der Gebührenperiode ab 2021 nicht, wie in der Ministerpräsidentenkonferenz Mitte März beschlossen, zu erhöhen«, fordert Verdi, den öffentlich-rechtlichen Rundfunk nicht zu schwächen.

»Die Länderparlamente sind jetzt dazu aufgefordert, an der Entscheidung festzuhalten, die Rundfunkgebühren vom kommenden Jahr an zu erhöhen. Schon die Erhöhung auf 18,36 Euro war eine Enttäuschung und wird an vielen Ecken und Enden nicht reichen, um die Programme von ARD, ZDF und Deutschlandradio angemessen zu finanzieren und parallel den
Erwartungen an die Entwicklung neuer Digitalangebote zu entsprechen«, sagte der Verdi-Vorsitzende Frank Werneke laut einer Erklärung vom Dienstag. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 14.05.2020, Seite 15, Medien

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