-
12.05.2020
- → Ausland
Drei UN-Soldaten bei Angriff in Mali getötet
Bamako. In dem westafrikanischen Krisenland Mali sind drei UN-Soldaten bei einem Anschlag getötet worden. Die sogenannten Blauhelmsoldaten aus dem Tschad waren nach Angaben der Vereinten Nationen mit einem Konvoi im Norden Malis unterwegs, als eine Bombe am Straßenrand explodierte. Laut der UN-geführten Truppe »Minusma« wurden drei der Soldaten getötet und vier weitere schwer verletzt. Die »Minusma« sprach von einer »terroristischen Tat«. An dem Einsatz in Mali sind derzeit mehr als 50 Länder mit insgesamt knapp 13.000 Soldaten und 1.700 Polizisten beteiligt. Die Bundeswehr ist mit bis zu 1.100 Soldaten vor Ort.(AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!