-
08.05.2020
- → Inland
Saarland: Manipulation an Minister-Pkw
Saarbrücken. Die saarländische Landesregierung hat einen mutmaßlichen versuchten Anschlag auf Innenminister Klaus Bouillon (CDU) verurteilt. Einschüchterung und körperliche Gewalt seien nicht zu rechtfertigen, erklärte Regierungssprecher Alexander Zeyer am Donnerstag in Saarbrücken. Eine solche Tat sei »kein harmloser Spaß«. Laut einem Bericht des Saarländischen Rundfunks sollen Unbekannte Radmuttern an Bouillons Dienstwagen gelockert haben. Dies sei am Mittwoch aufgefallen. Die Generalstaatsanwaltschaft Saarbrücken ermittelt wegen des Verdachts des versuchten Mordes. (dpa/AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!