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Aus: Ausgabe vom 25.04.2020, Seite 9 / Kapital & Arbeit

Ryanair setzt auf Stellenabbau

Berlin. Der Chef des irischen Billigfliegers Ryanair, Michael O’Leary, gibt sich in der Coronakrise zuversichtlich. »Wir sind mit fast vier Milliarden Euro cash in der Bilanz in die Krise gegangen. Selbst wenn wir bis Ende des Jahres keine Umsätze haben sollten, haben wir noch ausreichend Geld, vor allem, nachdem in den meisten EU-Ländern Unterstützungsmaßnahmen wie Kurzarbeitergeld eingeführt wurden«, sagte er dem Handelsblatt vom Freitag. »Ich denke, dass Fluggesellschaften wie Lufthansa und Air France die Covidkrise nutzen, um sich mit unglaublich hohen Summen vom Staat zu bereichern.« O’Leary geht davon aus, dass »ein Stellenabbau im Winter von zehn bis 20 Prozent fast unvermeidlich« sei. (Reuters/jW)

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