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WHO befürchtet in Afrika noch mehr Malariatote

Genf. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) befürchtet wegen der Coronakrise eine Verdoppelung der Todeszahlen bei Malariakranken in Afrika. »Unterbrechungen bei der Verteilung der mit Insektiziden behandelten Netze und des Zugangs zu Malariamedikamenten könnten dazu führen, dass sich die Zahl der Malariatodesfälle in Afrika südlich der Sahara in diesem Jahr im Vergleich zu 2018 verdoppelt«, erklärte die WHO am Donnerstag unter Berufung auf neue Modellrechnungen. Die UN-Gesundheitsbehörde forderte die Staaten in der Region deshalb auf, die Anstrengungen bei der Malariaprävention und der Behandlung der Krankheit zu verstärken. Im schlimmsten Fall würde die geschätzte Gesamtzahl der Malariatodesfälle im Jahr 2020 dort 769.000 erreichen, warnte die WHO. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 24.04.2020, Seite 1, Ausland

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