-
16.04.2020
- → Inland
Berlin: Brandanschlag auf Kabelschacht
Berlin. Nach dem Brand in einer Baugrube im Berliner Ortsteil Charlottenburg, bei dem freiliegende Versorgungskabel schwer beschädigt wurden, hat der für politische Straftaten zuständige Staatsschutz Ermittlungen aufgenommen. Dies sagte eine Polizeisprecherin am Mittwoch. Kurz nach dem Brand am Dienstag hatte eine vorgeblich linke »Vulkangruppe shut down the power« beim Internetportal »Indymedia« ein Bekennerschreiben veröffentlicht. In dem Bekennerschreiben heißt es, Ziel des Anschlags sei das nahe Heinrich-Hertz-Institut gewesen, das an einer »Corona-App« und damit an der »Aufweichung der Grundrechte« arbeite. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!