-
14.04.2020
- → Betrieb & Gewerkschaft
Sofortprogramm für Wissenschaft gefordert
Berlin. Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (Verdi) fordert ein Zehn-Punkte-Sofortprogramm für Wissenschaftseinrichtungen. An ihnen gebe es massenhaft prekär Beschäftigte. Für sie und Studierende allgemein existiere kein soziales Netz. Sie würden daher besonders hart von der Coronakrise getroffen. Verdi fordert deshalb Bund und Länder, Wissenschaftseinrichtungen und Drittmittelgeber zum entschlossenen und unverzüglichen Handeln auf. »Tausende befristete Beschäftigte und Lehrbeauftragte an den Hochschulen und Forschungseinrichtungen wissen nicht, ob und wie es für sie weitergeht. Deshalb müssen sofort alle Verträge zunächst um sechs Monate verlängert werden«, betonte Sylvia Bühler, für Bildung, Wissenschaft und Forschung zuständiges Mitglied im Verdi-Bundesvorstand, am vergangenen Dienstag. (jW)
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
