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Aus: Ausgabe vom 14.04.2020, Seite 9 / Kapital & Arbeit

Existenz zahlreicher Näherinnen bedroht

Rangun/Phnom Penh. Internationale Einzelhandelsunternehmen haben ihre Aufträge bei Zulieferern in Asien storniert. Hunderttausende Fabrikarbeiter sind damit nach Angaben von Human Rights Watch (HRW) existentiell bedroht. Betroffen seien vor allem Näherinnen, die die Kleidung für Ketten wie C & A oder H & M fertigen. Viele Unternehmen hätten die Order für bereits fertige Waren gestrichen, wie dpa am Sonntag berichtete. Für die Beschäftigten in Kambodscha, Myanmar und Bangladesch bedeute das, dass sie für geleistete Arbeit keinen Lohn bekämen. Allein in Kambodscha haben nach Angaben des dortigen Arbeitsministeriums mehr als 110 Bekleidungsfabriken mit zusammen fast 100.000 Beschäftigten wegen der Pandemie ihre Produktion ausgesetzt. (dpa/jW)

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