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Spanien kündigt Grundeinkommen an

Madrid. Die spanische Regierung hat vor, möglichst bald ein universelles Grundeinkommen einzuführen. Dabei handle es sich um eine von vielen Maßnahmen, die die Auswirkungen der Coronapandemie bekämpfen sollen, erklärte Wirtschaftsministerin Nadia Calvino laut Nachrichtenportal Bloomberg am Sonntag abend gegenüber dem Sender La Sexta. Der Minister für soziale Sicherheit, José Luis Escrivá, koordiniere das Projekt und plane, »so bald wie möglich« eine Art Grundeinkommen zu realisieren. Der Schwerpunkt liege auf der Unterstützung von Familien, sagte Calvino. Ziel der Regierung sei es, dass das Grundeinkommen zu einem Instrument werde, »das für immer bleibt, das zu einem strukturellen Instrument wird, zu einem dauerhaften Instrument«, sagte sie. Spanien hat bislang im europäischen Vergleich mit besonders Schlimmen Folgen der Pandemie zu kämpfen. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 07.04.2020, Seite 9, Kapital & Arbeit

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