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Lufthansa: Verhandlung über Staatsbeteiligung

Berlin. Die Verhandlungen zu einer möglichen Beteiligung der BRD an der Lufthansa AG kommen voran. Das Unternehmen hat infolge umfrangreicher Flugabsagen wegen der Coronakrise finanzielle Schwierigkeiten. Nach Fortschritten in den Gesprächen solle nun zügig entschieden werden, will die Deutsche Presseagentur am Freitag aus Regierungskreisen erfahren haben. Der Dax-Konzern bestätigte Verhandlungen über verschiedene Formen der Staatsbeteiligung. Man sei im engen Austausch mit den Regierungen der Länder, in denen da Unternehmen aktiv ist – aber auch mit anderen Stellen wie der staatlichen KfW-Bank –, um die Liquidität zu sichern, sagte ein Sprecher in Frankfurt. Eine Mehrheitsbeteiligung der BRD hatte Vorstandschef Carsten Spohr gegenüber dem Spiegel ausgeschlossen. Das habe die Bundesregierung »ja schon öffentlich verneint«. Es komme darauf an, die »unternehmerische Entscheidungs- und Handlungsfähigkeit« zu behalten. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 04.04.2020, Seite 9, Kapital & Arbeit

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