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Guerilla sprengt Gaspipeline in Türkei

Istanbul. Die Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) hat sich zu einem Angriff auf eine Gaspipeline im Osten der Türkei nahe der iranischen Grenze bekannt. Die 25jährige Guerillakämpferin Sema Kocer habe am 31. März zuerst die Wachmannschaft einer Gaspipeline nahe dem Grenzübergang Gürbulak in der Region Dogubeyazit angegriffen und sich dann selbst in die Luft gesprengt. Dabei seien 30 Soldaten getötet und fünf Militärfahrzeuge zerstört worden. Iranische Behörden hatten am Mittwoch die Unterbrechung des Gastransportes infolge eines Anschlages auf die vom Iran bis ins türkische Erzurum führende Pipeline gemeldet.

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Erschienen in der Ausgabe vom 03.04.2020, Seite 2, Ausland

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