Der Schwarze Kanal: »Sender Jerewan««
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Aus: Ausgabe vom 28.03.2020, Seite 6 (Beilage) / Wochenendbeilage

Der finale Kilometer

Sitzfleisch und Saigon: Als verzweifelter Sozius durch die Hälfte von Vietnam. Eine Reportage
Von Maximilian Schäffer
Hanoi
»Abgehärtet und pragmatisch tuckert unsere Zweizylinder dem nächsten vermeintlichen Sehnsuchtsort entgegen«

Mir tut der Arsch weh, 1.400 Kilometer durch Vietnam auf einer echten Honda mit ein paar PS. Hinten drauf, weil zu feige, um selbst über die anarchischen Dorf- und Schnellstraßen zu steuern. Ein Highway hat fünf Spuren: Kreuz und quer fahren Autos, unzählige Motorroller und rustikale Lastwagen chinesischen Fabrikats. Ganz rechts fährt alles in die falsche Richtung, noch weiter rechts fahren Fahrräder, und von links nach rechts und von rechts nach links kreuzen Menschen, Tiere und herrenlose Gegenstände. So eine Staubmaske ist einen halben Tag lang weiß, dann ist sie grau und braun von den Abgasen – im Dschungel von der Schwerindustrie, in den Städten vom Personenverkehr.

Es ist Ende März, in Hanoi ist es warm, doch auf dem Weg Richtung Süden ist es dauergrau und hundskalt. Gleich nach der Hauptstadt fahren wir der Verzweiflung entgegen, durch die immerselben Dörfer, in denen am Straßenrand der Müll brennt. Senfgelbe Schulen, Rathäuser und Gemeindehallen, immer wieder Hammer und Sichel, rote Fahnen säumen die Ortsmitten. Suppenbuden, Plastikstühle, billiges Bier, Kinder winken, ich wackle verkrampft mit dem Sitzfleisch auf der echten Honda, eine alte Kamera um den Hals, fotografiere im Fahren endlose Reisfelder und knietiefe Schlaglöcher. Coca-Cola-Pause an einer Tankstelle. An einem Motorroller hängt in einer Plastiktüte ein halb lebendiges Huhn. Es trieft und sabbert und windet sich, wird bald im eigenen Saft ersticken, erspart sich die Schlachtung bei Ankunft in der Küche.

In Tam Coc, einem äußeren Stadtteil von Ninh Binh, denkt man über den Tod nach. Alte Mütter rudern mit ihren Haxen Touristenbötchen in eine Grotte, und es regnet. Danach wollen sie mindestens 100.000 Dong (vier Euro) Trinkgeld, sonst geben sie keine Ruhe. Sicher wird man langsam zum Kolonialherren, genau wie die anderen Idioten, die zum Urlaub hierhergekommen sind. Weiße Trottel fahren mit Rucksäcken in die ärmeren Länder und haben ständig das Gefühl, beschissen zu werden. Sie zahlen die Preise, die ihrem zehnfachen Wohlstand angemessen sind, und sind beleidigt. Selbst dann ist es billig: Ein Bier kostet 15.000 Dong (0,60 Euro), ein Bett 70.000 Dong (drei Euro). Ninh Binhs Innenstadt ist ein Kaff wie jedes andere, überall wird geheiratet. Infernalisch laute Karaokeanlagen dröhnen blechern durch die von wirrer Architektur gesäumten Gassen, wo glückliche Paare sich unentwegt vereinen. Einsam sind in Vietnam nur die Schwulen; sie arbeiten in Kneipen ohne Namen und bussieren mit den Backpackern.

Gegenüber des »Long Hotel«, das aussieht wie die schäbige Disneyland-Version eines neugotischen Herrenhauses mit unmöglichen Treppen, versorgt ein mütterlicher Barkeeper seine Gäste mit Liebe und Sorge. Er kommt aus Sa Pa an der Grenze zu China, spricht für vietnamesische Verhältnisse fließendes Englisch und lässt US-amerikanische Tuntenmusik über die Lautsprecher donnern. Arschlöcher in Badelatschen spielen Billard und Kicker, trinken für 50.000 Dong (zwei Euro) einen Wodka Hanoi – billigen Fusel, die Flasche kostet im Einkauf höchstens 100.000 Dong (vier Euro). Man lernt hier die Normalsten der Normalen kennen, Anfang bis Mitte 20, Konstanz, Ansbach und Düsseldorf. Die Beendigung der Schule quittieren sie mit Lebensflucht nach Südostasien, danach wird studiert und danach wird, Zitat, »fett Kohle verdient«. Fette Tonnen aus Birmingham und Texas, daneben die immerselben Wandschränke aus Australien. Es wird gesoffen und geknutscht, weil man so jung nicht mehr zusammenkommt.

Die schwule Mutti wacht über ihre Kunden, sie kennt und nennt alle beim Namen. Wie geht es Jeff, Ari und Gwendolyn? Gut! Der Eine hat sich mit der Detech Win, einer absoluten Dreckmühle von Scheißmotorrad, den Arm gebrochen. Nachgebaute Hondas der übelsten Sorte, auf denen regelmäßig Ausländer im fünfspurigen Verkehrswahnsinn das Leben verlieren – für die westlichen Geizkrägen gehören sie zur Romantik ihrer billigen, unordentlichen Exilantenphantasie. Spätestens Motorschäden oder abbiegende Lkw bremsen die Fahrt, während die dysfunktionalen Trommelbremsen unter den Plastikschutzblechen es meist nicht tun. Manchen ist das zu gefährlich, weswegen sie mit dem Bus durch die Pampa fahren, nur bei den Sehenswürdigkeiten aussteigen. Man hält solche schwächlichen Individuen für Weicheier oder gar Touristen.

Einigkeit herrscht im tropischen Ferienlager vor allem über die diffuse Schönheit des kollektiven Nulldaseins. Fremde Menschen schlafen mit fremden Menschen in fremden Schlafsälen an fremden Orten und sind dann doch ganz unter sich. Jeden Tag kann man soviel saufen, wie man will, sich anziehen, wie man will, und sich benehmen, wie man will. Niemand von zu Hause passt auf einen auf, aber Mutti ist nur ein paar Satelliten entfernt über Whatsapp alarmierbar. Einzig stellt sich die Frage, wie lange man es als gespickter Bachelor im Schwellenland durchhält. Wo die Nudelsuppe einen halben Euro (13.000 Dong) kostet, mit Rindfleisch und Gemüse, sind die hygienischen Verhältnisse meist dementsprechend. Ständiges Glücksspiel: »Wetten, dass ich für drei Hauptmahlzeiten mit Schnaps unter fünf Euro bezahlen und gleichzeitig physisch gesund bleiben kann?« Cholera, Typhus, Norovirus – der Schwächste fliegt (nach Hause).

Wir beschließen, der Zivilisation wieder zu entfliehen, fahren dubiose Schotterpisten entlang und zwischen streunenden Hunden und surrendem Ungeziefer hindurch zum Nationalpark Ben En. Staunend stehen wir vor unglaublicher Natur, einem riesigen Staudamm mit See und Inseln und fast ausgestorbenen Tieren. Außer uns ist dort kein Mensch. Schilder weisen die Einheimischen an: »Bitte keine Touristen belästigen!« Stumm brüllt ein trauriger, ausgestopfter Bär in einer Glasvitrine. Melancholische Wolken, maximal 20 Grad in der Sonne. Wir mieten ein Ruderboot. Es hat ein Loch. Ich war noch nie so nass. Alleine wohnen wir in einer Pension, wo wir Hühnerinnereien und eine Suppe mit Gebein zu essen bekommen. Die guten Leute meinen es nur gut mit uns, dann versuchen sie uns übers Ohr zu hauen, wollen das Doppelte an Miete für die Nacht. So ein Beschiss macht einen nicht arm, vor allem nicht in diesem Land, aber er macht einen schlecht gelaunt und misstrauisch. Vier Jahre zuvor war ich schon einmal in Vietnam, nur für ein paar Tage. Guter Dinge und mental gesund, hatte ich seine Bevölkerung als grimmig, aber ehrlich in Erinnerung. Depressiv und ganzheitlich kränkelnd, erscheint sie mir nun als betrügerisch, schlampig und dumm.

Landschaften wiederholen sich mantrisch, immer wieder in stetem, tumbem Rhythmus kommen und gehen Silhouetten des Hinterlandes: Urwald, Gräber und Neubaugebiete, stinkende Fabriken, kleine Häusersansammlungen und Kriegsdenkmäler. Mitten im Nirgendwo stehen Flugabwehrgeschütze, Bombenhüllen, Lastwagen, Raketenmäntel und schwere MG zur Erinnerung. Viel zu viel Zeit zum Denken bleibt auf dem Rücksitz der echten Honda, unterbrochen von Momenten der realen Todesangst, wenn die chinesischen Lkw auf der Gegenspur überholen und man in letzter Sekunde noch in den Straßengraben ausweichen kann. Annette Humpe tröstet mich in dieser unwirtlichen Welt, in der mich niemand versteht, mit der Heimat – ich höre stundenlang die »Prinzen«. Vietnamesischer Kaffee ist stark, dick und süß von der gezuckerten Dosenmilch; vergeblich suche ich mit schnell wandernden Augen in den vorbeiziehenden Dörfern nach einem Tchibo, in dem man auf deutsch einen dünnen Filterkaffee mit Sahne bestellen kann.

Da Nang
»Landschaften wiederholen sich mantrisch«

Genug vom Scheißwetter, vom Regen und dem ständig verhangenen Himmel, der uns den vorgezogenen Sommerurlaub verdirbt. Auf der Landkarte fährt der Finger nach Osten, und bald fahren auch wir dorthin, mit dem Ziel einer Strandmetropole namens Cua Lo. Wir träumen von weißen Sandbänken und rauschendem Meer, von Wärme und Miami. Als wir ankommen, ist die Mittelstadt menschenleer, noch grauer, noch kälter und dreckiger als sonstwo. Vereinzelt feiern ein paar Jugendliche am Strand, laufen zu uns, wollen Selfies mit weißen Männern schießen. Wie Hunderte vor ihnen, lassen sie die Überreste ihres kleinen Picknicks einfach liegen. Alles voller Plastiktüten, Essensresten, Getränkedosen, auch in kleinen runden Fischerbooten stapelt sich der Müll. Alle Restaurants sind geschlossen, außer ein paar zwielichtigen Buden an der Küste. In völliger Verzweiflung nehmen wir uns ein Luxushotel der Klasse »Vier Sterne Superior«, um die äußeren Umstände wenigstens mit Komfort auszugleichen. Von 370 Betten sind geschätzt fünf belegt, im weitläufigen Restaurant zwei Tische eingedeckt. Wir haben Hunger, das Personal empfiehlt Tiefkühlpizza, Alternativen gibt es nicht, wir bestellen sie zähneknirschend, danach ist uns schlecht.

Frust, Übelkeit und Agonie im elften Stock, dazu rauscht der Ozean durch doppelverglaste Doppelzimmerfenster. Ich schlage vor, zurück nach Hanoi zu fahren und eine Woche lang nur zu saufen, mein Reisepartner sucht apathisch im Internet nach sofortigen Rückflügen. Eine Badewanne später, einen Grüntee später, ein paar Tränen später kehrt die Zuversicht zurück – am nächsten Morgen schwingen wir uns wieder auf die echte Honda. Südlich winkt das Berg- und Höhlenstädtchen Phong Nha, wo man sich angeblich nicht sattsehen kann an verschlungenen Flüssen, Kalksteinfelsen, Stalaktiten und Stalagmiten. Versprechen von Paradiesen hatten wir schon genug. Abgehärtet und pragmatisch tuckert unsere Zweizylinder dem nächsten vermeintlichen Sehnsuchtsort entgegen. Exakt zur Halbzeit unserer Reise, genau an der geographischen Grenze zur Provinz Quang Binh, passiert das Unglaubliche, Unwahrscheinliche, Divine. Alles Erlittene wird endlich belohnt: Wolken ziehen zur Seite, der Himmel klärt auf, die Temperatur steigt langsam auf 35 Grad. Zehn Kilometer weiter müssen wir unsere Jacken auf die Gepäckträger schnallen, suchen emsig nach Lichtschutzfaktor 50 plus. Easy Rider, Sonnenbrille, wir krempeln die Ärmel hoch und grinsen und schwitzen. Phong Nha hält Wort, es ist wunderschön. Vom Pool aus beobachten wir die rote Sonne beim Verschwinden hinter dem Karst.

Nach dem Aufstehen ein paar Bier und Weiterschwitzen. Grünes »Saigon« kann man gut trinken, die Vietnamesen lernten das Brauen vor allem von den Tschechen. Eine Holzhütte wirbt mit Kräutermassagen für 150.000 Dong (5,70 Euro). Durchgeschwitzt und durchgesessen, lobpreisen unsere wunden Ärsche das Wellnessprogramm. Nachts rösten wir verschiedene Fleischsorten auf einem Holzkohletischgrill, dazu gibt es Papayasalat und Frühlingsrollen. Für die gute Laune noch einen indigenen Rum Chauvet mit den weltweit besten Limetten im Glas, viel Eis und Coca-Cola. Kurz unterbricht ein riesiger Schwarm Eintagsfliegen das Schlemmerfest. Wie Schneefall prasseln weißgraue Neuflügler auf uns herab, unweigerlich angezogen vom Kunstlicht des Restaurants. Es wird dunkel, ein paar Minuten später zieht das Insektenvolk vorüber und stirbt irgendwo. Wir essen wieder.

Nebenan in der Backpackerbar »Easy Tiger« hockt Lennart, blond, blauäugig, vom Bodensee. Der Zwanzigjährige ist bereits seit ein paar Wochen alleine unterwegs, weil sich sein Begleiter in Kambodscha dermaßen die Eingeweide verdarb, dass ein Heimflug unvermeidbar wurde. Den Schreinergesellen juckt das nicht. Barfuß und in kurzen Hosen hat er sich in der Happy Hour vier Cola-Rum zu insgesamt 50.000 Dong (zwei Euro) bestellt. Ohne Latschen in den Urwald – er fürchtet weder Hühnerpest noch Hakenwurm, flirtet mit ein paar Mädels aus Norwegen, schwingt behend den Billardstecken. Nach Vietnam geht es nach Myanmar, nach Myanmar geht es nach Sri Lanka, und nach Sri Lanka geht es nach München oder Stuttgart zum Studieren. Wirtschaftsinformatik ist eine Option, die andere Maschinenbau, es kommt auf die Verdienstmöglichkeiten an. Ein paar Monate später treffe ich ihn zufällig wieder, auf einem Festival in Deutschland, mit den Dorffreunden vom Bodensee. Grau und klein wirkt er auf einmal, redet nicht viel, trinkt nur Bier, alles Tropische, das Dolce Vita, das er im »Easy Tiger« verstrahlte, ist aus ihm gefahren.

Vier Nächte lang sind wir glücklich im Freizeithimmel, sehen keine einzige der berühmten Höhlen, sind fast rund um die Uhr besoffen. Die Zeit läuft, in sechs Tagen fliegen wir zurück und müssen bis dahin noch mindestens 350 Kilometer auf sogenannten Schnellstraßen zurücklegen, auf denen im Durchschnitt maximal 50 Stundenkilometer möglich sind. In der alten Kaiserstadt Hue essen wir Meeresfrüchte. In Da Nang schmoren wir am Strand, kaufen Lichtschutzfaktor nach, haben Sex mit Einheimischen, echauffieren uns über die radikale Veränderung der Stadt. Wo vor vier Jahren noch kleine Fischerbuden mit frischen Meeresfrüchten lockten, stehen heute dicht an dicht megalomanische Luxushotels. Schuld sind Chinesen und Koreaner, die seit 2017 bequem per Onlinevisa einreisen dürfen. Bis zum Flughafen verstellen exklusive Ferienklubs die Sicht aufs Meer – eine Übernachtung kostet hier um die 13.000.000 Dong (500 Euro).

Am Samstag spielt der SHB Da Nang gegen den Hai Phong FC um den vietnamesischen Pokal. Im Industriegebiet steht das Stadion, davor haben sich ein paar fahrende Händler mit Snacks und Getränken positioniert. Ansonsten gibt es weder Merchandising noch sonstigen Eventzinnober, der Eintritt liegt bei solidarischen 40.000 Dong (1,50 Euro) für alle Platzkategorien. Weil auf den Rängen keine Dosen und erst recht keine Bierdosen erlaubt sind, schüttet uns der Getränkemann wenig diskret das Pils in kleine Plastiktüten mit Gummiring und Strohhalm. Auf der Gegengeraden haben sich die musikalischen Anhänger des Heimatklubs versammelt und spielen mit Pauken und Fanfaren die geilsten Hits aller Zeiten. »Ein Schiff wird kommen« und »Jingle Bells« wechseln sich mit südostasiatischen Stimmungsschlagern ab, Da Nang verliert nach einer müden Partie mit 0:1. Man schimpft und lacht, weil das Spiel zwar mies war, aber zum Glück Wochenende ist. Freundliche Fußballfans bieten uns Zigaretten und Getränke an – die Vietnamesen sind eben nette Leute.

Am Sonntag fahren wir die finalen Kilometer Straßenhölle, geben die echte Honda ab und kriegen die Kaution, 1.000 hoffentlich echte US-amerikanische Dollar (23.000.000 Dong), in bar auf die Kralle zurück. Keine Ahnung, wo wir das seriöse Bündel Scheine ohne übermäßigen Verlust einzahlen oder umtauschen sollen. Hoi An ist hübsch, aber wir sind durch. Die letzten drei Tage streiten wir nur noch, fressen und saufen uns voll, schlafen kurz vorm Kollaps drei Stunden in einem Kapselhotel am Flughafen Hanoi, landen in Beijing zwischen, rennen durchs Industriegebiet, essen bei McDonald’s, duschen, schneiden uns die Fußnägel und motzen uns an. Ankunft in München, Regionalexpress, ICE erster Klasse, Hauptbahnhof Berlin, noch ein Bier, dann tausend Jahre schlafen. Der Arsch tut mir langsam nicht mehr weh, aber ich werde Europa so schnell nicht mehr verlassen.

Maximilian Schäffer alias »Flamingo« lebt als freier Journalist und Künstler in Berlin. Er schreibt regelmäßig im Feuilleton von junge Welt. Zuletzt erschien auf diesen Seiten am 26./27. Januar 2019 sein Gespräch mit Hans Söllner: »Dass de Leit wieder zamhoitn!«

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