Zum Inhalt der Seite

Printmedien vermehrt im Lebensmittelhandel

Berlin. Zeitungen und Zeitschriften werden verstärkt im Lebensmittelhandel gekauft, teilte der Hauptgeschäftsführer des Gesamtverbands Pressegroßhandel, Kai-Christian Albrecht, am Freitag der dpa mit. Die Pressegroßhändler seien intensiv mit der Aufgabe befasst, diese Veränderungen zu antizipieren und die Liefermengen entsprechend anzupassen. Der Zeitschriftenverlag Gruner und Jahr hatte mitgeteilt, dass der Absatz der Magazine im Lebensmitteleinzelhandel seit Beginn der Krise um etwa zehn Prozent gestiegen sei. Zugleich verfolgt das Verlagshaus eine weitere Strategie: Bis Ende April sind digitale Magazine kostenfrei. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 28.03.2020, Seite 5, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!