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EZB: Lockerung bei Anleihekauf

Frankfurt am Main. Die Europäische Zentralbank (EZB) verzichtet bei neuen Wertpapierkäufen vorläufig auf eine ihrer selbst auferlegten Beschränkungen. So soll die Regel, dass die Notenbank maximal ein Drittel aller Staatsanleihen eines Euro-Landes kaufen darf, nicht für die unlängst beschlossenen Notkäufe im Zuge der Coronaviruspandemie gelten. Dies gehe laut dpa-Bericht vom Donnerstag aus einem bereits am Mittwoch abend veröffentlichten Dokument der EZB hervor. Die neuen Wertpapierkäufe sollen sich in diesem Jahr auf 750 Milliarden Euro belaufen. An den Finanzmärkten profitierten am Donnerstag vor allem Staatsanleihen aus Frankreich, Italien, Spanien und Griechenland von der Lockerung. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 27.03.2020, Seite 9, Kapital & Arbeit

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