-
27.03.2020
- → Inland
Kritik an Auswertung von Handydaten
Berlin. Der Deutsche Journalistenverband (DJV) sieht die Auswertung von Handydaten im Kampf gegen die Coronaviruspandemie kritisch. Man sei »besorgt« über eine entsprechende Vereinbarung zwischen der EU und acht großen Telekommunikationsunternehmen, teilte der DJV am Donnerstag mit. »Es ist auf jeden Fall problematisch, wenn elektronische Kommunikationsdaten und Bewegungsprofile von Journalistinnen und Journalisten ausgewertet werden«, erklärte der Verbandsvorsitzende Frank Überall. In Deutschland hat die Telekom dem Robert-Koch-Institut bereits Massendaten aus der Auswertung von Funkmasten zur Verfügung gestellt. (AFP/jW)
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
