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Aus: Ausgabe vom 25.03.2020, Seite 6 / Ausland

Italien gedenkt der Opfer von SS-Massaker

Rom. Ohne die sonst übliche öffentliche Zeremonie hat Italien am Dienstag der Opfer des SS-Massakers in den Ardeatinischen Höhlen in Rom 1944 gedacht. Staatspräsident Sergio Mattarella rief die Bürger zur Einheit in Zeiten einer schweren gesundheitlichen Notlage als Folge der Coronaviruspandemie auf. Öffentliche Veranstaltungen sind verboten. In den Ardeatinischen Höhlen am Südrand Roms waren am 24. März 1944 von den deutschen Besatzern 335 Geiseln erschossen worden. Am Tag zuvor hatten italienische Partisanen bei einem Anschlag in Rom 33 Angehörige eines SS-Polizeiregiments getötet. (dpa/jW)

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