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Massenkontrollen in Italien auch mit Drohnen

Rom. Italiens Polizei hat seit Einführung der Ausgangsverbote vor zwei Wochen mehr als zwei Millionen Menschen kontrolliert. Das meldete die Nachrichtenagentur ANSA am Dienstag unter Berufung auf das Innenministerium in Rom. Dabei dürfen die Sicherheitskräfte auch offiziell Drohnen zur Überwachung nutzen. Die Luftfahrtbehörde ENAC hatte der Polizei am Montag grünes Licht für die Überwachung aus der Luft gegeben. Die Freigabe gelte bis zum 3. April, teilte die Behörde mit. Kommunen wie die Küstenstädte Rapallo und Rimini begannen damit sofort. Andere Orte hatten die Drohnen schon vorher eingesetzt. In Italien gelten seit dem 10. März strenge Ausgangsbeschränkungen aufgrund der Coronaviruspandemie. Die Wohnung darf nur verlassen werden, wenn man zum Beispiel unbedingt zur Arbeit muss, zum Arzt oder zum Einkaufen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 25.03.2020, Seite 1, Ausland

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