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Milliardenentlastung für Banken in BRD

Berlin. Die Banken in der BRD sollen angesichts der Folgen durch die Coronapandemie bei den Kapitalvorgaben um Milliarden entlastet werden. Der sogenannte antizyklische Kapitalpuffer, der vorgibt, in welchem Umfang Geldhäuser ihr »hartes Kernkapital« erhöhen müssen, wird zum 1. April von derzeit 0,25 auf null Prozent des Gesamtrisikobetrags einer Bank gesenkt. Das teilte der Ausschuss für Finanzstabilität am Mittwoch mit. Das Gremium besteht aus Vertretern von Bundesfinanzministerium, Bundesbank und Bafin. Gelten soll die Regelung mindestens bis zum Jahresende. Insgesamt belaufe sich die Entlastung auf 120 Milliarden Euro – etwa fünf davon mache der »antizyklische Puffer« aus. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 19.03.2020, Seite 9, Kapital & Arbeit

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