-
19.03.2020
- → Inland
ILO: 25 Millionen Arbeitsplätze in Gefahr
Genf. Die Vereinten Nationen prognostizieren weltweit einen dramatischen Anstieg bei den Erwerbslosenzahlen. Angesichts der verheerenden wirtschaftlichen Folgen der Coronaviruspandemie drohe der Verlust von 25 Millionen Arbeitsplätzen, erklärte die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) bei der Vorstellung eines neuen Berichts am Mittwoch in Genf. Eine koordinierte Reaktion könne zu einer »erheblichen Minimierung« dieser Zahl führen, betonte die UN-Sonderorganisation. Neben dem Anstieg bei der Arbeitslosigkeit erwartet die ILO zudem mehr Unterbeschäftigung und erhebliche Einkommensverluste. Beschäftigten weltweit drohen demnach allein in diesem Jahr Einbußen in Höhe von bis zu 3,4 Billionen Dollar (3,12 Billionen Euro). Die ILO rief die Regierungen dazu auf, Maßnahmen zur Unterstützung der Unternehmen zu ergreifen und Arbeitsplätze zu sichern. (AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!