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Australien: Untersuchung wegen Kriegsverbrechen

Canberra. Australische Soldaten werden wegen Kriegsverbrechen angeklagt, nachdem Aufnahmen die Exekution eines unbewaffneten afghanischen Mannes belegen. In dem vom Sender ABC am Montag abend gezeigten Video einer Helmkamera ist zu sehen, wie ein Angehöriger des »Special Air Service« den unbewaffnet am Boden liegenden Mann dreimal in Kopf und Brust schoss. Der »Generalinspekteur der australischen Streitkräfte« (IGADF) hat eine Untersuchung der Behauptungen über Kriegsverbrechen eingeleitet, die von australischen Soldaten zwischen 2005 und 2016 in Afghanistan begangen wurden. In einer ebenfalls am Montag abend veröffentlichten Erklärung zeigte sich Verteidigungsministerin Linda Reynolds »zutiefst beunruhigt« über das Video. Der Generalinspekteur werde in Kürze Ergebnisse der Untersuchung vorlegen. (Xinhua/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 18.03.2020, Seite 7, Ausland

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