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Doping

Bauernopfer

London. Die britische Dopingagentur UKAD wird sich mit neuen Vorwürfen gegen Boxweltmeister Tyson Fury befassen. »Wir setzen uns immer mit potentiellen Beweisen in Bezug auf Dopingvergehen auseinander«, teilte UKAD am Montag mit. Die Mail on Sunday hatte berichtet, dass Fury und sein Cousin Hughie im Jahr 2015 einem Bauern Geld für eine entlastende Aussage geboten haben sollen. Beide Furys waren damals positiv auf das Steroid Nandrolon getestet worden und hatten das auf den Verzehr von unkastriertem Schwarzwild geschoben. Der Bauer, der ausgesagt hatte, sie mit dem Fleisch beliefert zu haben, soll die ihm dafür zugesicherten umgerechnet 27.600 Euro nach Angaben der Zeitung nie erhalten haben. (sid/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 17.03.2020, Seite 16, Sport

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