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Milliardenrisiken im Italien-Handel

Berlin. Die Absperrung norditalienischer Provinzen im Kampf gegen die Coronavirusepidemie birgt auch Risiken für deutsche Unternehmen. Diese werde das »zuvorderst in einem Rückgang des Handels zu spüren« bekommen, sagte der Außenwirtschaftschef des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), Volker Treier, am Montag Reuters. Dem DIHK zufolge lag der Umfang im deutschen Warenaustausch allein mit der Lombardei im Jahr 2017 bei gut 42,2 Milliarden Euro. Das entspreche nahezu dem Handelsvolumen mit Japan. Der Handel mit Venetien summierte sich demnach auf 18 Milliarden Euro, was das Volumen mit Kanada (14 Milliarden Euro) deutlich übersteige. (Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 10.03.2020, Seite 5, Inland

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