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Milliardendefizit bei Krankenkassen

Berlin. Die gesetzlichen Krankenversicherungen haben im vergangenen Jahr rote Zahlen geschrieben. Unterm Strich stand ein Defizit von 1,5 Milliarden Euro, wie das Bundesgesundheitsministerium nach vorläufigen Zahlen am Freitag in Berlin mitteilte. Im Jahr 2018 war noch ein Überschuss von zwei Milliarden Euro verbucht worden. Die Finanzreserven betrugen Ende 2019 rund 19,8 Milliarden Euro. Dies entspreche im Schnitt knapp einer Monatsausgabe und etwa dem Vierfachen der gesetzlich vorgesehenen Mindestreserve. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 07.03.2020, Seite 5, Inland

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