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4.000 Schoah-Überlebende in Niederlanden entschädigt

Amsterdam. Die niederländische Bahn hat an Überlebende der Judenvernichtung durch die Nazis im Zweiten Weltkrieg seit Juni 2019 rund 32 Millionen Euro Entschädigung gezahlt. Das teilte die dafür verantwortliche Kommission am Montag dem niederländischen Fernsehen mit. Rund 4.000 Anträge seien bisher positiv beschieden worden. Die Bahn hatte rund 110.000 Juden sowie Sinti und Roma in das Zwischenlager Westerbork transportiert und daran Millionen Gulden verdient. Proteste dagegen gab es nicht, nur wenige tausend Menschen überlebten. Die Kommission schätzt, dass insgesamt 5.000 bis 6.000 Überlebende oder deren Angehörige entschädigt werden. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 25.02.2020, Seite 2, Ausland

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