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Neue US-Sanktionen gegen Iran

Foto: Vahid Salemi / dpa
Unverhüllte Grüße an die USA aus Teheran

Washington. Die US-Regierung verhängt mit Blick auf die anstehende Parlamentswahl im Iran weitere Sanktionen gegen Teheran. Fünf Mitglieder des iranischen Wächterrats und dessen Wahlaufsichtskomitees wurden mit Strafmaßnahmen belegt, wie das US-Finanzministerium und das US-Außenministerium am Donnerstag in Washington mitteilten. Vermögenswerte der Betroffenen in den USA werden eingefroren, Geschäfte mit ihnen untersagt. Der Iran-Sonderbeauftragte des US-Außenministeriums, Brian Hook, sagte, die Wahl im Iran sei nichts als »politisches Theater«, wenn das Regime vorab die Hälfte der Kandidaten von der Abstimmung ausschließe. Millionen Iraner hätten deshalb entschieden, gar nicht erst zur Wahl zu gehen.

Im Iran steht an diesem Freitag die Parlamentswahl an. Wahlberechtigt sind laut Innenministerium fast 58 Millionen der 83 Millionen Iraner. Beobachter rechnen aber mit einer niedrigen Wahlbeteiligung. Neben Unzufriedenheit vieler Iraner wegen der allgemeinen Lage des Landes und dessen Wirtschaft führe auch die Ablehnung von Tausenden Reformern durch den für die ideologische Qualifikation der Kandidaten zuständigen Wächterrat zu Frust. (dpa/jW)

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Erschienen am 21.02.2020, Ausland

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