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Kahlschlag bei Berliner Journalistenschule

Berlin. Zahlreiche Journalisten haben gegen Kürzungspläne bei der Evangelischen Journalistenschule (EJS) in Berlin protestiert. In einem offenen Brief forderten sie am Dienstag den Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) auf, sich für den Erhalt der EJS einzusetzen, an der auch zahlreiche Volontäre der jW im Rahmen ihrer Ausbildung Kurse absolviert haben.

Die EKD ist Mehrheitsgesellschafter vom Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik (GEP), aus dessen Haushalt die Schule mit jährlich 500.000 Euro finanziert wird. Wie GEP-Direktor Jörg Bollmann auf Anfrage sagte, wolle das Gemeinschaftswerk nicht aus der Journalistenaus- und -fortbildung aussteigen. Vor dem Hintergrund rückläufiger Einnahmen aus Anzeigen, Abos und Verlagsdienstleistungen müssten bis 2024 aber 1,9 Millionen Euro Kosten reduziert werden. Das GEP wolle diesen Abbau »sozialverträglich« realisieren. Daher gerate auch die EJS mit dem bevorstehenden Ruhestand von zwei der drei Festangestellten in den Fokus beim Stellenabbau ohne betriebsbedingte Kündigungen. Noch sei nicht klar, ob es eine Ausschreibung für den neuen Ausbildungsjahrgang gebe. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 20.02.2020, Seite 15, Medien

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