Zum Inhalt der Seite

US-Sanktionen: Russland weiter hinter Venezuela

Moskau. Russland unterstützt ungeachtet der neuen US-Sanktionen gegen Venezuela Präsident Nicolás Maduro. Die gegen eine Tochterfirma des größten russischen Ölkonzerns Rosneft gerichteten Strafmaßnahmen würden sich nicht auf das Verhältnis zwischen Moskau und Caracas auswirken. Das sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow der Agentur Interfax zufolge am Mittwoch in Moskau. Die Sanktionen seien ein Verstoß gegen internationales Recht. Zuvor hatten die USA Sanktionen gegen Rosneft Trading erlassen – als Strafe für Russlands Unterstützung für Maduro. Das Unternehmen gehört zu den größten Investoren in Venezuelas Wirtschaft. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 20.02.2020, Seite 2, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!