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UNHCR: 100.000 in Mosambik auf der Flucht

Maputo. In Mosambiks Nordprovinz Cabo Delgado sind infolge zahlreicher mutmaßlich dschihadistischer Attacken nach Angaben des UN-Flüchtlingshilfswerks (UNHCR) rund 100.000 Menschen auf der Flucht. In den vergangenen Monaten habe sich die Situation deutlich verschlechtert. Die Lage in den vergangenen Wochen sei besonders unberechenbar gewesen, teilte das UNHCR am Freitag in Genf mit. Seit Jahresbeginn habe es 28 Angriffe in der Provinz gegeben. Diejenigen, die flüchten konnten, berichten von Ermordungen, Verstümmelungen, von Folter, niedergebrannten Häusern sowie zerstörten Ernten und Geschäften, heißt es in einer Mitteilung. Zudem gebe es auch Berichte von Enthauptungen und Entführungen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 08.02.2020, Seite 6, Ausland

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