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Acht EU-Länder für Marineeinsatz im Persischen Golf

Foto: The Visible Earth/NASA/dpa
Begehrtes Wasser: Der Persische Golf, die Straße von Hormus und der Golf von Oman auf einer undatierten Satellitenaufnahme der NASA

Paris. Die Regierungen Belgiens, Dänemarks, Frankreichs, Deutschlands, Griechenlands, Italiens, der Niederlande und Portugals haben ihre politische Unterstützung für die Einrichtung einer europäischen Seeüberwachungsmission in der Straße von Hormus zugesagt. Dies geht aus einer gemeinsamen Erklärung hervor, die am Montag auf der Website des französischen Ministeriums für Europa und Auswärtige Angelegenheiten veröffentlicht wurde.

Frankreich, Dänemark, Griechenland und die Niederlande kündigten demnach bereits an, sich militärisch zu engagieren. Die Auswärtige Amt hatte im vergangenen Monat auf Anfrage mitgeteilt, dass sich die Bundeswehr zunächst nicht beteiligen werde.

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In Ergänzung zu den bestehenden Bemühungen und Initiativen zur »maritimen Sicherheit« in der Region ziele das sogenannte Europäische Maritime Bewusstsein in der Straße von Hormus (EMASOH) darauf ab, ein »sicheres Navigationsumfeld« zu gewährleisten und die bestehenden Spannungen in der Region abzubauen, so die Regierungen in der gemeinsamen Erklärung.

Die Straße von Hormus ist eine der wichtigsten Seehandelsrouten der Welt und verläuft durch den Persischen Golf, der zwischen dem Iran und Saudi-Arabien sowie weiteren arabischen Staaten liegt. Im vergangenen Sommer war es zu mehreren Angriffen auf Öltanker gekommen, hinter denen die USA den Iran vermuten. (dpa/jW)

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Erschienen am 21.01.2020, Ausland

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