-
23.01.2020
- → Medien
Auch Vodafone lässt »Libra« sitzen
Genf. Auch das Telekomunternehmen Vodafone ist bei der von der Facebook-Kapitalgesellschaft entwickelten Digitalwährung »Libra« ausgestiegen. Man wolle sich statt dessen auf das Geldüberweisungssystem »M-Pesa« konzentrieren, erklärte ein Sprecher am Mittwoch. Die »Libra«-Assoziation, die die Digitalwährung verwaltet, war im Oktober an den Start gegangen. Bereits davor hatten sich Finanzdienstleister wie Mastercard, Visa und Paypal sowie die Handelsplattform Ebay aus dem Kreis der Partner zurückgezogen. Facebook will »Libra« 2021 für Verbraucher verfügbar machen. Die Idee stößt bei Politikern und Zentralbanken auf heftigen Widerstand. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!