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Frankreich: 40. Streiktag gegen Rentenkürzungen

Paris. Bei der Bahn und im Pariser Nahverkehr kam es am Montag den 40. Tag in Folge zu Ausfällen. Regierungschef Édouard Philippe bekräftigte im Fernsehsender France 2, die Rentenreform werde »bis zum Ende« durchgezogen. Er rief die Gewerkschaften zur Übernahme von Verantwortung auf : »Man muss einen Streik auch beenden können«. Bei der französischen Bahn fiel jeder fünfte Hochgeschwindigkeitszug aus. Auch Anwälte und Lehrer legten die Arbeit nieder, ebenso wie die Arbeiter in Ölraffinerien. Erstmals wurden Bargeld-Verteilzentren der französischen Notenbank bestreikt. Bis zum 15. April soll es eine von den Gewerkschaften vorgeschlagene Konferenz zur alternativen Finanzierung der Rentenreform geben. Bringt diese keine Einigung, will die Regierung die Rente mit 64 per Verordnung beschließen. Die Gewerkschaft CFDT sprach von einem »Sieg«, die einflussreiche CGT dagegen von »Augenwischerei«. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 14.01.2020, Seite 1, Inland

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