Zum Inhalt der Seite

US-Luftangriffe in Somalia nach Anschlag

Washington. Als Reaktion auf den Bombenanschlag in Somalia haben die US-Streitkräfte Luftangriffe auf die dschihadistische Al-Schabab-Miliz in dem ostafrikanischen Land geführt. Bei den drei Angriffen am Sonntag seien insgesamt vier Schabab-Kämpfer getötet worden, teilte das Afrikakommando der US-Streitkräfte (Africom) mit. Die Einsätze seien mit der somalischen Regierung abgestimmt gewesen. Bei dem Anschlag in Mogadischu waren am Samstag nach jüngsten Angaben der somalischen Regierung mindestens 81 Menschen getötet worden. Mehr als hundert weitere Menschen wurden verletzt. Bei der Suche nach den Verantwortlichen habe es laut Somalias Sicherheitsbehörden Hinweise auf ausländische Drahtzieher gegeben. Bis jW-Redaktionsschluss gab es keine genaueren Angaben. (AFP/dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 31.12.2019, Seite 1, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!