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»Revolution Chemnitz«: Kontakt zu Landesamt?

Dresden. Im Prozess um die mutmaßlich rechtsterroristische Gruppe »Revolution Chemnitz« soll die mögliche Verbindung eines Beschuldigten zum sächsischen Landesamt für Verfassungsschutz geklärt werden. Einen entsprechenden Beweisermittlungsantrag brachte einer der Verteidiger am Dienstag ein. Alle anderen Verteidiger und auch die Anwältin der Nebenklage schlossen sich dem an. Damit soll zugleich Klarheit darüber erlangt werden, ob und wie ein Geheimdienstmitarbeiter in die Ermittlungen involviert war. Nach einem Behördenzeugnis vom Dezember 2018 gab es bereits 2005 und 2015 Kontakte zwischen dem Landesamt mit einem 32 Jahre alten Angeklagten sowie mit dessen Angehörigen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 05.12.2019, Seite 4, Inland

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