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28.11.2019
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Strahlende Wettkämpfe
. Laut der gemeinsamen Pressemitteilung von »Ausgestrahlt – Gemeinsam gegen Atomenergie« und der deutschen Sektion der »Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges / Ärzte in sozialer Verantwortung« (IPPNW) plant die japanische Regierung die Austragung olympischer Baseball- und Softballwettkämpfe in der Hauptstadt der Präfektur Fukushima – gerade mal 50 Kilometer vom havarierten Atomkraftwerk Fukushima Daiichi entfernt. In einer gemeinsamen Unterschriftenaktion fordern die Organisationen den Verzicht auf die olympischen Wettbewerbe in Fukushima-City und eine Absage an den Fackellauf in den verstrahlten Gebieten der Präfektur Fukushima. »Wir rufen dazu auf, das Schicksal der Menschen in den verstrahlten Gebieten im Nordosten Japans nicht aus den Augen zu verlieren. Die havarierten Reaktoren und die großen Mengen an radioaktivem Fallout stellen weiterhin eine sehr reelle Gefahr dar. Menschen werden zudem genötigt, in Regionen zurückzukehren, in denen sie zum Teil einer 20fach erhöhten radioaktiven Belastung ausgesetzt sind. Das verstößt gegen geltendes internationales Strahlenschutzrecht«, so Alex Rosen, Vorsitzender der deutschen Sektion der IPPNW und einer der Initiatoren der Unterschriftenkampagne. (jW)
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