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München: Protest gegen »Militärschauspiel«

Foto: Matthias Balk/dpa
Zahlreiche Menschen protestierten am Montag gegen das Bundeswehr-Gelöbnis im Münchner Hofgarten

München. Nach mehr als zehn Jahren haben in München erstmals wieder Bundeswehr-Soldaten ein öffentliches Gelöbnis abgelegt. Im Hofgarten schworen mehr als 200 Rekruten, »der Bundesrepublik Deutschland treu zu dienen und das Recht und die Freiheit des deutschen Volkes tapfer zu verteidigen«. Im Anschluss hatte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) die Soldaten noch zu einem Empfang in die Residenz mit abschließender Serenade geladen.

Zeitgleich zum Gelöbnis versammelten sich auf dem nicht weit entfernten Odeonsplatz rund 120 Kritiker und Gegner der Bundeswehr, um gegen das »Militärschauspiel« zu protestieren. »Die Gelöbnisse sollen dazu dienen, in der Bevölkerung Verständnis für die Kriegseinsätze der Bundeswehr zu erzeugen«, sagte der Musiker Konstantin Wecker, einer der Erstunterzeichner des Protestaufrufs. (dpa/jW)

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Erschienen am 19.11.2019, Inland

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