Zum Inhalt der Seite

Mehr Widerstand in Asklepios-Kliniken

Seesen. An mehreren Asklepios-Standorten regt sich Widerstand. Im oberpfälzischen Lindenlohe fordert die Belegschaft der Orthopädischen Klinik die Aufnahme von Tarifverhandlungen. Da der Konzern dies verweigert und die Einkommen statt dessen über eine rechtswidrige Betriebsvereinbarung regeln will, bereitet Verdi eine Urabstimmung und Streiks vor.

Im Vorfeld des Streiks für höhere Löhne an der Schildautalklinik im niedersächsischen Seesen, der vergangene Woche Mittwoch und Freitag stattfand, hatte der Krankenhauskonzern Asklepios mit rechtswidrigen Mitteln versucht, die Beschäftigten vom Streik abzuhalten. Erst ließ der Arbeitgeber die Verhandlungen über eine Notdienstvereinbarung platzen, dann verpflichtete er einseitig Beschäftigte zum Notdienst und drohte andernfalls mit fristloser Kündigung, erklärte Verdi vergangene Woche Mittwoch. Trotz der Drohungen des Konzerns und einer Streikbrecherprämie von 300 Euro beteiligten sich in Seesen erneut rund 200 Beschäftigte an der Arbeitsniederlegung. (jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 05.11.2019, Seite 15, Betrieb & Gewerkschaft

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!