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Strafprozess gegen Antifaschistin

Berlin. Erneut steht in Berlin eine Antifaschistin wegen Protestes gegen den »Rudolf-Heß-Marsch« 2018 vor Gericht. Die Anklage lautet Widerstand und Beleidigung, wie das »Berliner Bündnis gegen rechts« (BBGR) am Montag auf Twitter mitteilte. Am 18. August 2018 konnten, unterstützt von der Polizei, über 700 Neonazis durch Berlin marschieren. 22 Nazigegner wurden festgenommen. Ein Sprecher des BBGR kritisierte das Vorgehen: »Ignoranz gegenüber Neonazis, Geheimhaltung ihrer Aufmärsche, …, grobe Gewalt durch Hundertschaften, sexuelle Übergriffe gegen Festgenommene.« Die Berliner Polizei sei inzwischen »außer Kontrolle«. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 30.10.2019, Seite 15, Antifaschismus

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