-
17.10.2019
- → Ausland
Erdogan schließt Waffenruhe in Syrien aus
Istanbul. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat eine Waffenruhe in Nordsyrien ausgeschlossen. Unmittelbar vor dem Besuch von US-Vizepräsident Michael Pence in Ankara erklärte Erdogan am Mittwoch, man werde nicht mit den kurdischen Volksverteidigungseinheiten YPG/YPJ verhandeln. Die Türkei setze sich nicht mit »Terroristen« an einen Tisch. Mit Pence, den US-Präsident Donald Trump als Vermittler schickt, will er an diesem Donnerstag aber reden. Das bestätigte am Mittwoch sein Kommunikationsdirektor Fahrettin Altun auf Twitter. Dem Fernsehsender Sky News hatte Erdogan, angesprochen auf die Delegation, zuvor gesagt, dass er nicht mit ihr zusammenkommen werde. Er werde mit Präsident Donald Trump sprechen. Altun twitterte, dass es bei der Absage um eine US-Delegation gegangen sei, die am Mittwoch in Ankara sei. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!