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Gedenkorte für NSU-Opfer wiederholt geschändet

Berlin. Die Gedenkorte für Opfer der Mordserie des sogenannten Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) werden immer wieder attackiert. In fünf der acht Städte mit Mahnmalen sei es zur Schändung der Gedenkorte gekommen, teils sogar mehrfach, berichtete am Wochenende die Welt am Sonntag. Täter seien bisher nicht ermittelt worden. Demnach wurde in Kassel 2014 ein Gedenkstein mit einer Bitumenmasse übergossen. In Nürnberg wurde 2015 eine Gedenktafel entfernt und 2017 eine Stele mit einem Hakenkreuz beschmiert. In Heilbronn, wo die Polizistin Michèle Kiesewetter erschossen worden war, gruben Unbekannte bereits 2008 eine Gedenkstele aus und warfen sie in den Neckar. (dpa/AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 14.10.2019, Seite 4, Inland

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