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Zeitungsverleger machen sich Mut

Berlin. Der umbenannte BDZV (jetzt Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger statt Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger) hat sich mit Blick auf Auflagenverluste bei gedruckten Medien für eine Ausweitung des Verlegerbegriffs auf das Digitale ausgesprochen. »Ich glaube, dass unser Wettbewerbsspektrum viel breiter werden muss«, sagte BDZV-Präsident Mathias Döpfner am Dienstag in Berlin beim Zeitungskongress des Verbandes.

Die Abgrenzung zwischen klassischem Journalisten sowie guter alter Zeitung hier und bösem oberflächlichen Blogger oder Youtuber da bringe die Branche nicht weiter, so der im Hauptberuf als Vorstandschef und Großaktionär der Axel Springer SE tätige Cheflobbyist. »Jeder Blogger von heute ist potentiell ein Großverleger der Zukunft«, sagte Döpfner – was an die Geschichte von den »Tellerwäschern« erinnert. Schon heute sei eine Reihe profitabler journalistischer Institutionen aus ehemaligen Blogs und One-Man-Shows entstanden. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 26.09.2019, Seite 15, Medien

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