Zum Inhalt der Seite

Commerzbank mit weniger Stellen und Filialen

Frankfurt. Die Commerzbank streicht Stellen, schließt Filialen und trennt sich von der polnischen Tochter M-Bank. Im Konzern sollen zusätzlich rund 4.300 Vollzeitstellen wegfallen, teilte die Commerzbank am Freitag mit. Die Zahl der Filialen soll von 1.000 auf 800 verringert werden. Um Mittel für den Konzernumbau freizubekommen, will das Finanzinstitut seine polnische Tochter M-Bank verkaufen. Die Commerzbank hat ihre Belegschaft in den vergangenen Jahren bereits erheblich reduziert. Die Zahl der Vollzeitkräfte sank 2019 von 43.300 auf 40.700. Im Jahr 2020 sollen es nur noch 38.000 sein. Analysten und Investoren haben sich kritisch zum geplanten Umbau geäußert. »Das klingt auf den ersten Blick relativ einfallslos«, sagte Klaus Nieding von der Aktionärsvereinigung DSW. »Kosten sparen ist das eine, aber das alleine ist nicht die Medizin, die die Commerzbank nun braucht.« (Reuters/jW)

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 21.09.2019, Seite 1, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!